Luzern LU: 35 Jahre vor Ort – Quartierpolizei blickt auf Erfolgsgeschichte zurück

Am Dienstagabend fand am Hirschengraben in der Stadt Luzern die Feier zum 35-Jahr-Jubiläum der Quartierpolizei statt.

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden, Vereinen, Schulen und zahlreichen weiteren Netzwerkpartnerinnen und -partnern wurde in Erinnerungen geschwelgt und es wurden aktuelle Themen diskutiert.

Seit 35 Jahren eine Erfolgsgeschichte

Die Quartierpolizei der Luzerner Polizei in der Stadt Luzern feierte am Dienstagabend (9. Juni 2026) im kleinen Rahmen ihr Jubiläum. Mit den beiden Ehrengästen Ylfete Fanaj, Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements Kanton Luzern, und Melanie Setz, Sicherheitsdirektorin Stadt Luzern, sowie zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter aus den Quartieren, den Schulen und Netzwerkpartnern wurde auf die vielen erfolgreichen Jahre zurückgeblickt und die Arbeit der Quartierpolizei gewürdigt.

Die Geschichte der Quartierpolizei in der Stadt Luzern

Am 1. Oktober 1990 nahmen in der damaligen Stadtpolizei Luzern die ersten beiden Quartierpolizisten ihre Arbeit auf. Dass die Quartierpolizei geschaffen wurde, war der zunehmenden Motorisierung der Polizei geschuldet. Die Fusspatrouillen von früher waren zunehmend verschwunden. Mit der Quartierpolizei sollte die Präsenz in den Quartieren wieder erhöht werden und die Polizei wieder ein Gesicht im Quartier erhalten. Der damalige städtische Polizeidirektor, Franz Kurzmeyer, sagte zur Schaffung: «Der Stadtrat hofft, dass der Quartierdienst ein Bindeglied zwischen Verwaltung und Bevölkerung sein wird. Er soll mithelfen, das Sicherheitsgefühl des Bürgers zu erhöhen und das Verhältnis des Bürgers zu seiner Polizei positiv zu beeinflussen.»

Quartierpolizei – ein Vorbild für den ganzen Kanton

Heute sind eine Quartierpolizistin und fünf Quartierpolizisten für die Luzerner Polizei in der Stadt Luzern im Einsatz. Bestens vernetzt in ihren Quartieren und mit Rat und Tat sind sie für viele Menschen, Betriebe, Vereine und Schulen die ersten Ansprechpartner bei Sorgen oder wenn sie polizeilichen Rat benötigen. Auch nach 35 Jahren ist die Arbeit der Quartierpolizei ein Erfolg. Das Konzept dahinter wurde inzwischen auf den gesamten Kanton Luzern ausgeweitet, ausserhalb der Stadt unter dem Namen Community Policing. Damit gibt es in den Dörfern und Gemeinden, welche bereits eine solche speziell ausgebildete Polizistin oder Polizisten haben, eine direkte Ansprechperson bei der Luzerner Polizei, welche nicht nur gut sichtbar und immer in der Nähe, sondern auch in der Region gut verankert ist. In der Stadt Luzern ist ein Ausbau des Community Policing in den nächsten Monaten auch in den Stadtteilen Littau und Reussbühl geplant.

Geschichten, wie es sie nur bei der Quartierpolizei gibt

Die einzigartige Rolle der Quartierpolizei bringt auch ganz eigene Geschichten und Erlebnisse mit sich. Die sechs aktuellen Quartierpolizisten in der Stadt Luzern haben zum 35 Jahr-Jubiläum ihre Anekdoten geteilt. Ihre Geschichten gibt es auf den Social-Media-Kanälen der Luzerner Polizei zum Nachlesen.

 

Bildlegende: v.l. Philipp Sigrist, Marco Berglas, Philipp Amstad, Stadträtin Melanie Setz, Regierungsrätin Ylfete Fanaj, Daniel Zemp, Urs Krügel, Michael Muther (Chef Sicherheitspolizei Süd).

 

Quelle: Luzerner Polizei
Bildquelle: Luzerner Polizei

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